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Vom Winde verweht – von den bekloppten Carphuntern

Der goldene Herbst stand vor der Tür und somit auch unsere gemeinsame Woche am Fischwasser. Wir, die bekloppten Carphunter Dennis, Sven, Niels, Benny und Christopher,  waren heiß wie Frittenfett und steuerten dem, uns aus dem letzten Jahr bekannten, See im Osten der Republik entgegen. Wir wählten ganz bewusst das selbe Gewässer wie im Vorjahr, denn so kannten wir uns bereits etwas aus und konnten direkt ohne grosse Erkundungstouren voll durchstarten. Wir alle hatten reichlich beste Baits aus der Top Secret Schmiede um Gustav Riechmanns im Gepäck und wussten somit unsere Spots jederzeit bestens präpariert. Nach kurzer, aber wie immer, herzlicher Begrüßung machten sich alle daran die Camps aufzubauen und die jeweils erlaubten drei Ruten zu legen.

Der Wettergott begrüßte uns hierbei mit absolutem Kaiserwetter und die Stimmung war prächtig, doch die Woche sollte noch einige Überraschungen bereithalten.

Die erste Nacht verlief noch relativ ruhig und es gab nur vereinzelt Aktionen.

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  • Besondere Aufmerksamkeit wurde dem Carpsounder Camp Secure System zuteil, denn wir befischten allesamt die gleiche Uferseite und zwischen Camp eins und Camp fünf lagen gut und gerne 400m Luftlinie. Diese Entfernung stellt für das Camp Secure System kein Problem dar, und nachdem jeder von uns zwei dieser Bewegungsmelder um sein Bivvy errichtet und auf seine Receiver programmiert hatte, konnte man jederzeit seinem Nachbarn einen kurzen Besuch abstatten – ohne Sorge um sein Tackle.

So vergingen die Tage wie im Fluge, allerdings beobachteten wir den kommenden Donnerstag in der WetterApp nicht gerade in freudiger Erwartung. Ein Sturmtief namens „Xavier“ sollte den Osten erreichen und reichlich Wind und schlechtes Wetter im Gepäck haben.

Die WetterApp meldete ab 15:00 einen massiven Anstieg des Windes und es sollten in Böen 117km/h Wind möglich sein.

Der grundsätzliche Wind war nicht sonderlich schön aber erträglich, doch die Böen hatten es knüppeldicke in sich. Svens Zelt wurde komplett zerlegt und gegen sein Auto geschleudert, Niels erging es wenige Minuten später nicht viel weniger schlimm. So schnell wie der Sturm gekommen war, ging er auch wieder und wir begannen mit einer Schadensaufnahme.

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Lustig zu erwähnen ist jedoch, dass den Fischen dieser Sturm augenscheinlich sehr zusagte, denn auch als Windrosen über den See fegten und am anderen Ufer eine 15m Birke ins Wasser geblasen wurde, sprangen und klatschen die Carps wie die Bekloppten.

Ein Blick auf den Luftdruck erklärte dies, denn er war von 1020mbar auf gerade noch 980mbar zusammengebrochen, absolutes Fangwetter.

Gegen 19:00 Uhr lag der See wie ein Spiegel da, als ob es den Nachmittag nie gegeben hätte.

Die komplette Wassersäule des Gewässers war auf links gedreht worden und die Rüssler war nun voll im Fressmodus. Wir fingen in den nur zwei Nächten deutlich mehr Fische als in den fünf voraus gegangenen und die Strapazen waren wie weggeblasen.

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Voll zufrieden packten wir zwei verbliebenen Samstag morgen, erneut bei herrlichem Wetter, unsere Autos und traten die Heimreise an.

Besonders bedanken möchten wir uns selbstverständlich bei Matthias Sommer und der Firma Carpsounder aus Braunfels die uns wie gewohnt mit absolutem Top Tackle verwöhnte.

Wir hoffen unser kleiner Bericht hat euch gefallen und seid gespannt was wir nächste Jahr für euch am Start haben.

Tight Lines,

Mit freundlichen Grüßen
 
Dennis Wrase
-Carp Sounder Supporter-
sowie

Niels Walther
Benjamin Haller
Christopher Klasen
Sven Krüger