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Temperaturen im extremen Bereich – von Philipp Jakob

Wie ihr wisst, wohne ich an der Grenze zu Nordfrankreich. Die momentanen Wetterbedingungen sind so extrem, dass die Temperaturen in den zweistelligen Minusbereich fallen. Dies kann einen eingefleischten Angler wie mich aber nicht abhalten, seiner Leidenschaft nachzugehen. Als ich am Wasser ankam, musste ich zu allem Elend feststellen, dass auch die Seen dem Wetter zum Opfer gefallen sind. Der komplette See war vereist.

Bild 1 Eis

Eine Alternative musste also schnellstens her. Mir war ein Gewässer bekannt, welches mit einem Kraftwerk in Verbindung steht. In diesem Zusammenhang bedeutet dies,  dass das Wasser dort unmöglich eingefroren sein kann. Dort besteht nämlich eine ständige Warmwasserzufuhr des Kraftwerks. Nach einer knappen Stunde Fahrt kam ich endlich dort an. Glücklicherweise hatte ich mit meiner Vermutung recht.  Ich durfte eine wunderschöne Wasseroberfläche erblicken.

Bild 2 See

Als meine Ruten alle im Wasser abgelegt waren, begann langsam der Morgennebel zu verschwinden und die Sonne strahlte über der Wasseroberfläche hervor. Hier ein Foto, wie ich eine einzelne Rute etwas weiter von meinem Angelplatz sicher mit dem Campsecure XRS absichere:

Bild 3 Campsecure

Es ist für mich mittlerweile schon zur Normalität geworden mein Campsecure aufzustellen. Das Gerät ist sehr praktisch, da man sowohl sein Boot als auch seinen kompletten Angelplatz damit sichern kann. Man kann damit natürlich nicht direkt die ungebetenen Gäste abwehren, aber der Campsecure warnt mich rechtzeitig, wenn sich jemand  in der Nähe meiner Ruten bzw. meines Angelplatzes befindet.
Sollte ich auch mal etwas weiter von meinen Ruten weg sitzen, kombiniere ich den Campsecure mit dem Receiver XRS. Dieser hat eine Empfangsreichweite von knapp 250 Metern.

Bild 4 XRS

Habe ich aber meine Ruten unmittelbar in der Nähe meines Camps, dann Nutze ich den Receiver XRS Energy Plus. Dieser hat eine Reichweite von ca. 120 m. Der Vorteil gegenüber dem XRS Receiver ist, dass dieser einen extrem geringen Batterieverbrauch hat.

Bild 5 Energy

So, kommen wir zum wesentlichen Teil. Die Nacht verlief sehr ruhig. Der Wind drückte kurz vor Sonnenaufgang  extrem auf unsere Uferseite. Dazu kam, dass der Wind unglaublich kalt war. Das komplette Equipment war nahezu von Eiskristallen ummantelt. Plötzlich ertönte mein Bissanzeiger und ich rannte blitzschnell zu meiner Rute.

Bild 6 Run

Trotz aller Bemühungen ist der Fisch leider beim Drillen ausgestiegen. Dass man nicht immer gewinnen kann, ist mit bewusst, aber ärgerlich ist eine solche Situation immer. Mit Sicherheit kann das jeder Angler nachvollziehen. Gerade bei diesen Wetterbedingungen hätte ich mich wirklich sehr gefreut einen Fisch in meinen Händen halten zu dürfen.
Ich machte meine Rute also erneut Startklar. Diese bestand mittlerweile zum Großteil aus Eiszapfen.

Bild 7 Eiszapfen

Ich entschied mich, meine Rute nochmal an einer komplett anderen Stelle zu platzieren. Neue Stelle, neues Glück. Ein Versuch war es wert. Ich nahm also meinen Roc und machte mich auf die Suche.

Bild 8 Roc

Der Tag verlief  im Großen und Ganzen sehr ruhig. Ich beköderte eine Rute noch mal neu mit meinem Lieblingsköder –  ein pinker VPop Up 16mm und einem Crawfish 20mm Rambo.

Bild 9 pop up

10 Minuten nach Einbruch der Dunkelheit lief meine Rute nochmal erneut ab. Ich bekam also wieder eine Chance und hatte tatsächlich Glück.
Bei -14 Grad und extrem kaltem Wind konnte ich diesen schönen Schuppi auf die Matte legen.

Bild 10 fisch

Ich war überglücklich und sehr zufrieden mit dem Ergebnis an diesem Tag. Also packte ich zusammen und  meine Tour endete. Besser als mit diesem schönen Fisch konnte man doch diesen Trip nicht abschließen.

Liebe Grüße

Philipp Jakob

-Carp Sounder Supporter-

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