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Tina Rentz

Tina Rentz

Heimisches Revier: Rheinland-Pfalz; Vom Karpfenvirus infiziert: seit 2008; Lieblingsgewässer: Am liebsten naturbelassene Seen, an denen man seine Ruhe hat; Zur Person: völlig verrückte Anglerin, die ihr Hobby lebt und liebt, keine Anstrengungen scheut und jedem Wetter trotzt.

Oft werde ich gefragt wie ich zum Angeln gekommen bin. Was soll ich sagen, es hat sich so ergeben. Als Kind hin und wieder im Urlaub mit dem Angeln in Kontakt gekommen und auch den ein oder anderen Fisch gefangen, hat es mich durch glückliche Fügung (eine Freundin von mir war in einen Angler verknallt und hatte mich im Schlepptau) mal auf ein Jugendraubfischangeln verschlagen und schwupp di wupp füllte ich am Folgetag den Antrag zur Vereinsaufnahme aus. Ab da war ich Feuer und Flamme fürs Angeln. Aus der Freundin und dem Angler wurde leider nichts, dennoch hat dieser Tag mein Leben verändert und eine nie endende Liebe hat ihren Anfang gefunden.
Zum Karpfenangeln fand ich dann einige Jahre später, als ich zum ersten Mal einen Karpfen in den Händen hielt. Ab da war ich mit dem höchstansteckenden und unheilbaren Karpfenvirus infiziert und wollte mehr darüber erfahren und vor allem mehr davon haben.

Ich war nie das Mädchen, das eine Vorliebe für Puppen und Barbies hatte. Und falls mir doch mal eine Barbie in die Hand fiel, band ich eine Schnur um ihren Bauch schmiss sie vom Balkon und spielte Tarzan damit. Wesentlich lieber war ich in der Natur oder spielte draußen auf dem Klettergerüst. Ne Tussi war ich noch nie und werde ich auch nie sein. Eine richtige Frau bin ich dennoch in allen Lebenslagen. Nur mein Hobby ist eben nicht ganz so ladylike. Hier tausche ich dann Pumps, Kleidchen und Handtasche gegen Fischleim, Matsch und Dreck.

Was motiviert mich aber nun zu dieser immer wiederkehrenden 180° Wende von Zivilisation zu Wildnis? Bei mir ist es einfach die Lust auf Abenteuer und Freiheit. Es ist die Geselligkeit und im Gegensatz dazu aber auch die Ruhe und die innere Kraft die man am Wasser tanken kann, die Ungewissheit, was man erleben wird. Jeder einzelne erlebt so seine Abenteuer und unvergesslichen Momente. Das ist es doch was Angeln ausmacht, fernab der Zivilisation, weg von der Medienüberflutung hinein ins Ungewisse, hinein in eine Welt ohne Bevormundung durch nichts und niemanden. Nur du und die Natur.

Im Laufe der Zeit, lernte ich immer mehr Angler kennen. Mit darunter auch Tomi Popovic, mit dem ich 2009 das erste Mal in Kontakt kam. Seit Anfang 2011 fungiere ich als Teamanglerin für ihn und seine Boilieschmiede “Baits of Glory”. Warum ich dies hier nun schreibe? Ganz einfach. Tomi stellte 2013 für mich den Kontakt zur Firma Carpsounder her. Carpsounder war mir natürlich schon lange vorher ein Begriff und es stand für mich außer Frage, dass mein nächstes Bissanzeigerset aus dem Hause Carpsounder stammen sollte. Zuweilen fischte ich noch meine allerersten Bissanzeiger. Nichts Besonderes und Dolles, aber als Schüler liegt der Ferrari unter den Bissanzeigern nicht wirklich im Budget.

Im Spätherbst 2012 fischte ich zum ersten Mal in Frankreich. Dieser Trip schenkte mir nicht nur meinen ersten französischen Karpfen, nein, auch den Tod meines ersten Bissanzeigersets hatte diese Session auf ihrem Gewissen. Bei Windstärke 8 wehte es mein gesamtes (wohlgemerkt mit Expander befestigtes) Rod Pod samt Ruten wie eine Feder vom Steg in die Abgründe des Sees. Das Resultat: ein Bissanzeiger unauffindbar, zwei weitere defekt und ein vierter der noch ging. Mit Carpsoundern wäre mir das wohl nicht passiert. Es stand für mich fest, dass den Winter über gespart werden musste, um mir endlich den großen Wunsch von Carpsoundern erfüllen zu können. Ein anderer Bissanzeiger kam für mich nie in Frage.

Carpsounder hängt für mich mit Attributen wie; zuverlässig, robust, unkaputtbar, einem Höchstmaß an Qualität und vor allem mit dem weltbesten Kundenservice überhaupt zusammen. Einen Bissanzeiger zu haben, der bei allen Wetterlagen zuverlässig seinen Dienst verrichtet, der bei Starkregen nicht absäuft wie diverse Modelle anderer Hersteller, der sogar auf Tauchgang gehen kann, ohne Funktionseinbußen zu haben, ist der richtige Bissanzeiger für Karpfenangler, die sich vor Dreck, Sauwetter und Wildnis nicht scheuen. Somit das perfekte Gegenstück zu mir. Als im zeitigen Frühjahr 2013 dann durch Tomi der Kontakt zu Carpsounder hergestellt wurde, da diese noch auf der Suche nach Teamanglern für die Markteinführung von der Marke MACK 2 waren, war dies für mich natürlich wie ein Sechser im Lotto. Sodann war mein neues Bissanzeigerset auch zum Greifen nahe. Seit nun fast zwei Jahren fische ich die ROC XRS mit vollster Begeisterung. Noch nie wurde ich im Stich gelassen oder hatte auch nur annähernd irgendwelche Anzeichen von Problemen. Auch andere Produkte der Firma Carpsounder können mich immer wieder aufs Neue überzeugen und finden einen Platz in meiner Ausrüstung. Produkte, die aus der Schmiede in Braunfels stammen, haben schlichtweg Hand und Fuß und sind von Anglern für Angler geschmiedet.

An dieser Stelle möchte ich auch noch ein ganz großes Lob an Achim Flauger und Matthias Sommer aussprechen, die immer ein offenes Ohr haben und sich um die Anliegen und Anregungen sofort kümmern und das in einem Tempo, dass ich sonst noch nirgends erlebt habe. DANKE, DANKE, DANKE!!!! Ihr seid die geilsten!!!! Ich freue mich auf die weitere gemeinsame Zusammenarbeit mit euch und bin schon gespannt, welch innovative Produkte da noch kommen mögen.

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